Geschrieben von Mario, am 13.07. 2007 -- 2 Kommentare

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Kay Hooper: Jagdfieber

Ein perverser Psychopath entführt seine Opfer, kassiert für sie Lösegeld und bringt sie dann um. Hierfür hat der Serienentführer/-killer von Welt, natürlich die ein oder andere Nettigkeit parat. Ein Profilerteam des FBI ist ihm auf den Färsen, hinkt aber immer einen Schritt hinterher. Das Team von Profilern gehört zu einer Spezialeinheit, die mittels übersinnlicher, telepathischer Fähigkeiten, den Tätern auf die Spur zu kommen versuchen. Der leitende Einsatzleiter, Lucas Jordan verfügt ebenfalls über diese Fähigkeiten. Sein bisheriges Versagen in diesem Fall, zehrt jedoch an seinen Kräften. Doch jetzt wird er noch einmal gänzlich gefordert. Schlag auf Schlag kommt es in einer Kleinstadt zu aufeinanderfolgenden Entführungen mit tödlichem Ausgang. Schnell wird klar, dass die Kleinstadt eine bewusst gewählte Bühne für den „Showdown“ dieses perversen Spiels ist. Ein Spiel und eine Kraftprobe zwischen dem Mörder und Luca Jordan.
Neben Lucas spielt noch die Wahrsagerin, Samantha Burke eine wichtige Rolle. Samantha, die offensichtlich in der Vergangenheit ein Verhältnis mit Lucas hatte und auch schon einmal bei einer seiner Ermittlungen unterstützte, verfügt über überdurchschnittliche, hellseherische Fähigkeiten, die entscheidend zum Vorankommen in den Ermittlungen beitragen. Zusammen mit Lucas kommt sie dem Mörder immer dichter auf die Spur und setzen ich dabei immer mehr unter Druck….

Das richtige Hörfieber hat dieses Hörbuch nicht gerade bei mir ausgelöst. Sicher es ist immer schwer ein einzelnes Werk aus einer (Bücher-)reihe zu bewerten, aber darin liegt eindeutig das Hauptproblem. Wer die anderen Bücher aus der Serie nicht kennt, dem wird es wahrscheinlich wie mir selbst ergehen. Die Charaktere sind unvertraut und der Hörer muss sich im Verlauf der Geschichte erst mühsam einen Überblick verschaffen und etwaige Lücken selber füllen. Für den Autor ist es natürlich immer eine Gratwanderung. Ihm sind seine Charaktere vertraut und er möchte auch seine Stammleser nicht endlos mit wiederholten Erklärungen langweilen. Quereinsteiger haben es dann eben etwas schwerer. Gut – so ist es nun mal und da ich dafür auch keine Lösung parat habe, belassen ich es dabei. An die Hauptcharaktere (scheinbar etwas schwach geraten) gewöhnt man sich dann auch recht schnell und weiteren Protagonisten, die teilweise eben so schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind, lernt man zu ignorieren. Die Grundidee der Geschichte, FBI-Agenten mit übersinnlichen Fähigkeiten einzusetzen, ist gut. Die Geschichte an sich, leider etwas dünn geraten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das alles schon mal dagewesen sei. Manche Passagen erinnerten mich doch stark an Filme wie „The Cell“ oder auch einwenig an „Saw“. Die Psychos sind doch auch alle irgendwie gleich:-)
Der Spannungsbogen baut sich stetig auf und hält fast durchgehend an. Leider verlieren sich aber einige Dialoge der Figuren so sehr, dass ich es als störend empfunden habe. Andere Passagen dafür, schafften tatsächliche Gänsehaut-Atmosphäre und gleichen die Schwächen damit wieder aus. Das Hörbuch gehört sicher nicht zu den Besten seines Genres, kann man sich aber durchaus einmal zu Gemüte führen. Das Werk besteht aus 4CD’s und ist aktuell für faire 4,99€ im Handel.

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2 Kommentare zu “Hörbuch: Jagdfieber”

  1. Detlef meint:

    Guten Tag,

    eine sehr schöne Seite – aber graue Schrift auf rotem Hintergrund ist so gut wie nicht lesbar… eigentlich schade, weil die Seite an sich sehr gelungen ist.

    Grüße
    Detlef

  2. 208) Buchkolumne: Kay Hooper mit “Jagdfieber” als Hörbuch at meint:

    [...] schon gelesen – dann diskutiert auf der Krimi-Couch, bei der Büchereule oder in der Hörbuch-Lounge mit + Noch mehr Fragen? Dann besucht die amerikanische Website der Autorin Kay Hooper [...]

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