Geschrieben von Markus, am 29.07. 2009 -- Keine Kommentare

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Ich jagte Jack the Ripper: John Sinclair - Folge 49
 
Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Lübbe Audio)
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Beschreibung

Details

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das sagen Kunden

Eine der besseren Interims-Folgen
 
Review Date: April 10, 2009
Reviewer: Tiberius Kahan,
Ich finde es gut, dass es neben dem hauptsächlichen Handlungsstrang um Solo Morasso und die Mordliga auch abwechselnd noch Folgen gibt, die von diesen losgelöst Fälle von John Sinclair behandeln.
So wie hier auch.

Ein Mann ahmt die Verbrechen des berüchtigten Jack the Ripper in London nach, John Sinclair und seine Freundin sind voneinander unabhängig an dem Fall dran, entschließen sich dann aber auch, eher zufällig, der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen. Suko spielt nur eine sehr kleine Rolle, da er sich nun auf dem Weg nach Nepal befindet, um dort ein Artefakt in Empfang zu nehmen, welches in weiteren Folgen noch eine Rolle spielen wird. Bill Conolly scheidet dieses Mal völlig aus dem Geschehen aus.

Nichtsdestotrotz eine sehr gute Episode mit vielen Spannungsspitzen, teils sehr düsterer Atmosphäre und auch recht harten Mordszenen. Für mich persönlich eine der besten Interims-Folgen, wenn ich diese mal so nennen darf.

Gewohnt gute Sprecher, eine mehr als professionelle Umsetzung, sehr gute atmosphärische Geräuschkulisse und Musikuntermalung, alles was man von einem Spitzenhörspiel erwartet. Frische Ideen die aber nicht den Grundgedanken der Serie verkaufen, sondern sich nahtlos ins Altbekannte einfügen. Meine Kaufempfehlung gibt es auf jeden Fall, so kann es mit John Sinclair 2000 gerne weitergehen!
John Sinclair - 49. Ich jagte "Jack the Ripper"
 
Review Date: April 22, 2009
Reviewer: Poldis Hörspielseite,
Erster Eindruck: Rückkehr der Londoner Serienmörders...

In London treibt ein Mörder sein Unwesen, der den legendären Jack the Ripper nachzuahmen scheint und Prostituierte grausam ermordet und skalpiert. John Sinclair wird auf die Sache angesetzt und ermittelt zusammen mit Will Mallmann, es soll eine Zeugin geben, die den Mörder gesehen hat. Und auch Jane Collins stellt verdeckt Recherchen an...

"Ein Hörspiel für Erwachsene" steht in kleinen Lettern auf der Rückseite des Covers. Dieser Hinweis sollte unbedingt ernst genommen werden, denn selbst hartgesottenen Gruselfans bietet diese Folge Angsteinflößende Momente. Dabei geht es - nach einer kurzen Introszene, in der Suko nach Nepal gerufen wird, um ein geheimnisvollen Artefakt entgegen zu nehmen - nicht wirklich übersinnlich zu, der Serienmörder scheint ganz und gar realer Natur zu sein. Erst im Laufe der Folge kommt ein übersinnlicher Aspekt hinzu, sodass diese Geschichte insgesamt glaubwürdiger wirkt. Dass Jane Colluns zufällig im gleichen Fall ermittelt ist dramaturgisch ein genialer Einfall und hält die Geschichte dynamisch und abwechslungsreich. Die Spannungskurve zeigt steil nach oben, bis zu einem spektakulären und sehr überraschenden Finale - dankenswerterweise mal ohne den Einsatz des geheiligten Kreuzes. Diese Folge sticht aus der sehr guten Serie noch einmal heraus und ist für mich ein klares Highlight der Serie - und auch Neueinsteigern zu empfehlen, da die Mordliga eine Auszeit nimmt und diese Folge auch allein gehört werden kann.

Wieder auf Top-Niveau sind die Sprecher, die allesamt einen hervorragenden Eindruck machen. Die dunkle Stimme von Franziska Pigulla verleiht Jane Collins eine sehr einprägsame und erotische Note, die sie selbstverständlich wieder meisterhaft zur Geltung bringt. Lutz Riedel ist mal wieder als Will Mallmann dabei und liefert glaubhafte Szenen ab. Als Gast ist Regina Lemnitz mit ihrer unverwechselbaren Stimme als Big Mama dabei und gestaltet ihren kleinen Part sehr amüsant. Weitere Sprecher sind Ilona Otto, Kaspar Eichel und Manja Döring.

Nach dem bekannten Intro wird auch bei der Musik auf Altbewährtes gesetzt. Nicht wirklich Neues oder Überraschendes, wobei die Schockmomente wie immer toll inszeniert werden. Dieser Wiedererkennungswert ist aber sicherlich ein großer Pluspunkt für die Serie und sorgt von Anfang an für wohligen Grusel.

Mit dem Cover kann ich nicht wirklich viel anfangen, es wirkt recht altbacken und alles andere als stimmungsvoll. Wenn hier etwas mehr angedeutet werden würde, hätte alles einen größeren Reiz. Auch das Booklet könnte etwas umfangreicher sein, enthält aber alles nötigen Informationen.

Fazit: Eine Highlight-Folge mit spannenden Handlungsverlauf und wirklich überraschendem Ende.
Konstante Leistung!
 
Review Date: May 10, 2009
Reviewer: Tristan Haggard,
Auch diese Folge reiht sich sehr gut in die gesamte Produktion mit ein. Nach wie vor ist Sinclair ein "Schmankerl" in der Hörspielwelt und sucht als Gesamtkonstrukt seinesgleichen!
An Wolfgang Pampel als Erzähler hat man sich mittlerweile gewöhnen können (der meiner Meinung nach ein absolut würdiger Nachfolger von Joachim Kerzel ist!).
Vom Erzählstrang der Mordliga-Quest fällt der Ripper aus der Reihe und hat als selbstständige Episode kein abgeschlossenes Ende; der Cliffhanger lässt auf Neues vom Ripper hoffen.
Endlich wieder eine "klassische" Sinclair-Folge!
 
Review Date: April 20, 2009
Reviewer: T. Michel, Pfungstadt
Als Erstes muss ich sagen, dass ich kein Fan von der Mordliga rund um Dr. Tod und Asmodina etc. bin. Zwar finde ich solche zusammenhängenden Episoden nicht schlecht, ich mag aber die Einzelepisoden, in welche sich "Ich jagte Jack the Ripper" einreiht, einfach lieber. Diese Folgen wirken einfach stärker als ein großer Handlungsbogen, weniger ist nunmal oft mehr. Ich fand auch die "alten" klassischen Groschenromane klasse, als John noch solo unterwechs war und die Unterwelt im Alleingang zurück zur Hölle geschickt hat.

Nungut, eine kurze Zusammenfassung der Geschichte:
Wie der Titel schon preis gibt, jagt John einen Prostituierten-Mörder, welcher sich sehr an den echten Ripper-Morden orientiert. Parallel dazu ermittelt Johns Freundin, die Privatdetektivin Jane Collins, in diesem Milieu, um durch eine Zeugin an den Täter zu gelangen. Wer gute Ohren hat weiß schon recht bald, wer der Mörder ist, wie die Story ausgeht wird hier aber nicht verraten! Bis zum (doch recht offenen) Finale ist es ein ziemlich blutiger Weg.
Mit von der Partie ist diesmal Will Mallmann, aber in einer kurzen und unbedeutenden Rolle, die eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Hörspiel-Fans freuen sich aber trotzdem über den Kurzauftritt von Lutz Riedel. Suko ist nur am Anfang kurz dabei, ebenso wie Bill Conolly, was nicht weiter schlimm ist. Eine nette "Gastrolle" hat Gabriel-Burns-Sprecher Bernd Vollbrecht in der Rolle des fiesen Zuhälters, der ziemlich ins stammeln gerät, als er John Sinclair begegnet. Eine augenzwinkernde Szene in diesem doch recht düsteren Hörspiel.

Fazit: Sehr gelungen, die Sprecher sind allesamt gut aufgelegt und die Story ist recht gruselig. 5 Sterne
Gewohnt hohe Qualität ;)
 
Review Date: April 8, 2009
Reviewer: Behlzebub, Sillium
Inhalt:
Der Ripper verbreitet Angst und Schrecken im Rotlichmilieu Londons. Mehrere Prostituierte fielen ihm in Soho schon zum Opfer. Scotland Yard scheint machtlos und ein Ermittler wurde wegen mangelnder Ermittlungserfolge bereits suspendiert. Daher wird der Fall an die Abteilung von Powell übergeben, weil diese dem Scotland Yard schon länger ein Dorn im Auge ist.
John beginnt zusammen mit Will Mallmann, der eigentlich mit seinem Freund ein paar feuchtfröhliche Tage verbringen wollte, die Ermittlungen in Soho. Die Spur führt sie zu einer mutmaßlichen Zeugin, nichtahnend, dass auch Jane Collins, getarnt als Prostituierte, sich bereits an die Fersen der jungen, prostituierten Zeugin geheftet hat. Als plötzlich auch noch deren Zuhälter und dessen Schläger auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse....

Kritik:
Wieder einmal beweist Oliver Döring, dass er es nicht verlernt hat, spannende Hörspiele zu produzieren. Die Sprecher sind durchweg auf hohem Niveau und auch Sound und Musik sind gewohnt professionel eingesetzt.
Der Plot weißt einen ordentlichen Spannungsbogen auf (inkl. retardierendes Moment). Spannung und Action sind gut aufeinander abgestimmt und auch die ein oder andere humoristische Einlage fehlt nicht.
Leider ist auch diese Folge nicht wirklich unheimlich und auch die Vorwürfe, die sich Jane ob ihres Versagens macht, hätten etwas dramatischer ausfallen können. Doch insgesamt ist die Folge wieder eine runde Sache.

Fazit:
Die hohe Qualität der Serie wurde gehalten. Nicht mehr aber auch nicht weniger. ;)

Meine Bewertung: Sehr gut :-)
eine untypische Krimi Folge
 
Review Date: August 31, 2010
Reviewer: callisto, Freiburg
Jack the Ripper ist zurück unter den Lebenden bzw. Toten. Vielleicht ist es aber auch nur ein Nachahmungstäter, so genau kann man das ja nie wissen. Daher ermittelt Jane Collins im Rotlichtmilieu und ist ihrem Freund John immer einen kleinen Schritt voraus, während Suko nach Tibet abberufen wurde, weil er ein Erbe antreten soll.
Hier nun ein eher untypischer John Sinclair Teil. Diese Folge ist ein fast klassischer Krimi, mit Täter, Opfer und saubrer Ermittlung, das Übersinnliche komme eher nur am Rande vor, fast wie ein Alibi. Vielleicht ist diese Folge gerade deshalb so gut, wer weiß.
Der Fall jedenfalls ist spannender, sehr gut umgesetzter, sauber aufgebauter und ermittelter Krimi und basiert auf dem John Sinclair Heftchen 182 von 1981. Diese Episode ist eine eigenständige Episode, ohne Bezug zum größeren Roten faden der Mordliga und kann daher auch außer der reihe einzeln gehört werden, ohne dass man diese Hörspielereihe kennt.
Die Sprecher sind topp und die Umsetzung Handwerklich und technisch erstklassig. Vielleicht nicht unbedingt eine der Lieblingsfolgen eines wahren John Sinclair Fans aber als eigenständiges Hörspiel sehr gut.
Auszeit von der Mord-Liga - klasse Einzelfall
 
Review Date: December 11, 2009
Reviewer: Nicolas Gehling Media-Mania.de,
"Ich jagte »Jack the Ripper«" ist die 49. Folge der Hörspielreihe und präsentiert sich außerhalb der Mord-Ligarahmenhandlung sehr stark mit einer eigenständigen und guten Story!

Während sich Suko auf den Weg nach Nepal macht um ein starkes Artefakt für den weiteren Kampf gegen das Böse zu erhalten, muss sich John Sinclair mit einem sehr realen und menschlichen Serienmörder beschäftigen. Der Hörer wird auf ein düsteres und spannendes Abenteuer mitgenommen, in dem es nur darum geht den Mörder zu stellen. Die bekannte Rahmenhandlung um die Mord-Liga bleibt völlig außen vor, der Fokus liegt allein auf der Folge und die kann sich hören lassen. Das liegt unter anderem daran, dass die Handlung recht locker aber packend gestaltet ist. So ist die Einarbeitung von Jane in den Fall unterhaltsam und John hält sich mit seinem sonst so gerne (und fast überstrapazierten) Kreuz zurück. Somit wird dem Hörer ein fast normaler Kriminalfall geboten, der ein düsteres Ende bietet - mit der Hoffnung auf eine weitere spannende Geschichte.

Die Sprecher sind nicht unbekannt und auch stark in ihren Rollen. Nachdem Joachim Kerzel nach Folge 46 durch Wolfgang Pampel (zumindest kurzfristig) als Erzähler ersetzt wurde, hat man sich auch an diese Umstellung gewöhnt. Möge Herr Kerzel schnell genesen, damit er seine Rolle in wenigen Folgen wieder übernimmt.
Pampel bietet ebenfalls eine gute Leistung und macht seine Sache recht gut. Auch die übrigen Sprecher müssen sich und ihre Leistungen nicht verstecken, so überzeugen unter anderem Franziska Pigulla als Jane, Lutz Riedel (mit seinem Kurzauftritt) als Will Mallmann, Bernd Vollbrecht als Zuhälter Ozzy und Kaspar Eichel als Ernie Shane.
Musik und Effekte passen ins das Gesamtbild, altbekannte Töne unterstreichen den Charme der Sinclair-Reihe.

Insgesamt ist diese Folge absolut zu empfehlen. Es ist eine komplett eigenständige Folge, da ein (vorerst) abgeschlossener Fall präsentiert wird, den man ohne Vorkenntnisse genießen kann. Wer die Sinclair-Reihe verfolgt hat trotzdem seinen Spaß, da eine kurze Auszeit um die Handlung rund um die Mord-Liga der Serie durchaus gut tut. Das beste zum Schluss: John Sinclair löst diesen Fall ohne sein Kreuz und dieser Aspekt sollte generell wieder mehr in der Vordergrund treten - eine absolut überzeugende Folge mit einer großen Portion Hörgenuß!
John Sinclair Folge 47
 
Review Date: May 8, 2009
Reviewer: Rena Poppen, Krummhörn
Bin ein großer John Sinclair Fan. Kann nur bestätigen das die Hörspiele eine gute Qualität haben. Freue mich schon auf die nächsten Folen.
Gute Inszenierung läßt Änderungen verschmerzen
 
Review Date: April 8, 2009
Reviewer: Nick,
Bei "Ich jagte 'Jack the Ripper'" handelt es sich abermals um ein Hörspiel, welches seinerzeit bereits vom tonstudio braun aufgelegt wurde. Für mich war es eine der besten Umsetzungen der damals 107 produzierten Folgen. Aus diesem Grund fällt es nicht immer leicht, mit den Neuauflagen warm zu werden.

Wer das alte Hörspiel kennt, dem werden einige Änderungen auffallen, welche mir nicht ganz gefallen wollten. Schade fand ich es z. B. dass ursprünglich aus der Säure ein simpler Elektroschocker gemacht wurde. Weiterhin erfährt der Zuhörer den Namen des Täters jetzt direkt von Jane, statt wie im Roman und alten Hörspiel erst, als John den Ripper festnimmt. Dies fällt dadurch weniger intensiv aus. Doch wenn man einmal davon absieht, handelt es sich auch diesmal wieder um ein Klasse Hörspiel aus der Sinclair-Reihe. Die Geräusch- und Musikkulisse ist ausgezeichnet und die Sprecher leisten klasse Arbeit. Wolfgang Pampel ersetzt auch diesmal wieder Erzähler Joachim Kerzel und macht seine Sache noch eine Ecke besser als die letzten Male.

Fazit: Nicht alle "Modernisierungen" werden Kennern des alten Romans und Hörspiels gefallen, die ausgezeichnete Inszenierung macht das aber locker wett!
Top-Sprecher in einer mäßigen Story
 
Review Date: April 17, 2009
Reviewer: Florian Hilleberg, Göttingen
Ein legendärer Roman der Serie wird mit dieser Folge bereits zum zweiten Mal vertont. Das Tonstudio Braun hat bereits ein schauriges Hörspiel fabriziert, dass immer noch zu fesseln versteht, auch wenn es soundtechnisch den heutigen Standards nicht das Wasser reichen kann. Da der erste Auftritt des Geistes von Jack the Ripper im späteren Verlauf der Serie noch eine wichtige Rolle spielen wird, war es unumgänglich ein weiteres Remake zu produzieren, und wie so oft hat WortArt auch dieses Mal die Nase vorne, wenn es um Musik, Effekte und Abmischung geht. Nur leider geht die kurze Spielzeit erneut auf Kosten der Atmosphäre, auch wenn sich Oliver Döring dicht an die literarische Vorlage gehalten hat. Der Humor und die trashig-bunte Musikuntermalung der älteren Version aus dem Tonstudio Braun erweisen sich als das optimalere Gewand, um die einfach gestrickte Story zu präsentieren. Allerdings gebührt Oliver Döring ein großes Lob für die Einbindung der Geschichte in den Handlungsrahmen der Serie. John Sinclair hat in der letzten Folge, Lupinas Todfeind, einen Drogendealer dingfest gemacht und wird von seinem Chef, Sir James, getadelt, weil er die Lorbeeren an die französischen Kollegen abgetreten hat. Jetzt wird auf Johns Abteilung Druck ausgeübt, weil zu wenig nachvollziehbare Erfolge erkennbar sind. Um diese vorzuweisen soll John den Ripper jagen, auch wenn zunächst nichts darauf hindeutet, dass hinter dem Täter schwarzmagische Kräfte stehen. Zu Beginn wird Suko von einem chinesischen Bekannten nach Nepal beordert, wo er eine neue Waffe erhalten soll, die ihm im Kampf gegen die Mächte der Finsternis helfen soll. Eigentlich wurde dieses, nicht unbedeutende Ereignis in dem Taschenbuch Der goldene Buddha behandelt, doch die Handlung scheint die Macher von WortArt nicht überzeugt zu haben, so dass eine Notlösung gefunden werden musste. Der Spagat ist Döring und Co auch glanzvoll gelungen, nur schade, dass so viele gute Taschenbücher wohl nie vertont werden. Um die Identität des Rippers wird zwar in beiden Versionen ein großes Geheimnis gemacht, doch auch wenn die Schauspieler ihre Stimmen verstellen, so wird dem aufmerksamen Hörer schnell klar wer hinter den Bluttaten steckt. Absolut hörenswert ist in dieser Folge Johns knallhartes Vorgehen im Rotlichtmilieu und das Geflachse mit Will Mallmann. Frank Glaubrecht (John Sinclair) und Lutz Riedel (Mallmann) sind in Topform und liefern sich gewitzte und schlagfertige Dialoge. Genial sind auch Kaspar Eichel als Sensationsreporter und Jörg Hengstler, der den Geist des Rippers darstellt. Franziska Pigulla wächst in dieser Folge, als Privatdetektivin Jane Collins, über sich selbst hinaus, ebenso wie Ilona Otto (Claudia Ferris). Das Finale ist stimmig und erzeugt tatsächlich etwas Gänsehaut, nicht zuletzt wegen der Auswirkungen auf Johns spätere Fälle. Musik und Effekte sind harmonisch auf die Handlung abgestimmt und von guter Qualität, auch wenn wenig neues geboten wird. Eine etwas ruhigere Folge, in der vor dem großen Jubiläum noch einmal tief Luft geholt wird.

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